Fragen und Antworten

Hintergrundinformationen zu "Trauerwelten"

Hattest du Vorbilder für deine Romanfiguren?
Grundsätzlich nicht, mit einer Ausnahme: Thea ist unsere Tochter Hannah! Ich glaube, dass Hannahs Persönlichkeit sich ganz gut in dieser Figur widerspiegelt. Zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung war Hannah genauso alt wie Thea.

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Roman zu schreiben?
Die Idee war eine Mischung aus zwei Begebenheiten, die zeitlich zusammenfielen: Einerseits die intensive Beschäftigung mit dem Thema "Leid" und andererseits mit der ansteckenden Begeisterung meiner Tochter für die Bücher von Cornelia Funke (mit Autorenlesung und dem daran anschließenden Theaterstück - Tintenherz - in Hannover).
Bereits vor wenigen Jahren schrieb ich Kurzgeschichten für meine Kinder und nun packte mich die Leidenschaft fürs Schreiben erneut. Die Geschichte "Trauerwelten", die ursprünglich auch nur für meine Kinder gedacht war, wurde immer komplexer. Es war gar nicht so, dass ich mir den Inhalt Stück für Stück zurechtlegte, sondern die Geschichte zog mich immer mehr in ihren Bann - ich konnte mich vieler Begebenheiten nicht mehr entziehen. Es war wirklich seltsam - so etwas hatte ich bisher noch nicht erlebt...

Wie lange hast du für die Geschichte gebraucht?
Auf der Seite: "Chronologie und Biographie" kann man sehen, dass es insgesamt fünf Monate gedauert hat, bis sie "lesbar" war. Die rohe Geschichte war zwar bereits nach einem Monat fertig, doch ich benötigte noch vier Monate, um sie zu dem zu machen, was man heute lesen kann. Dazu muss man aber beachten, dass ich nur in meiner freien Zeit schreiben konnte; meine reguläre Arbeit - aber auch die Familie - haben natürlich Vorrang!

Gibt es Bücher/Autoren etc., die dich zum Schreiben inspiriert haben?
Nein, keine bestimmten. Es ist vielleicht die Summe einiger Sachbücher zu Thema "Leid", vermischt mit eigenen Erfahrungen und spontanen Ideen, die "Trauerwelten" entstehen ließen. Man könnte höchstens die Bibel als Inspiration anführen, denn in ihr ist grundsätzlich schon alles enthalten, was für das Leben wichtig ist.

Hast du ein Lieblingsbuch/einen Lieblingsautor?
Ich lese manchmal Krimis aus den 70er Jahren zur Entspannung, wie "Columbo" oder "Detektiv Rockford", aber auch Donna Leon oder Mankell. Meistens jedoch lese ich Sachbücher zu christlichen Themen. Meine Lieblings-Vorlesebücher sind die von Astrid Lindgren: "Die Kinder von Bullerbü" oder "Pippi Langstrumpf".

Wirst du eine Fortsetzung zu "Trauerwelten" schreiben?
Dazu wird es leider nicht mehr kommen. Inzwischen habe ich andere Buchprojekte in Angriff genommen. Für all jene, die trotzdem gern erfahren möchten, wie die Geschichte weitergegangen wäre, schildere ich hier zusammengefasst die nachfolgenden Ereignisse:

Thea war ja nun glücklich bei Zev angekommen, jedoch, noch bevor sie ihn vor der neuen Chronos-Schule erreicht, wird er vor ihren Augen entführt! Sie ist fassungslos und schreit um Hilfe. Niemand kann helfen, weil in Chronos noch niemand Erfahrung darin hat, was Hilfe bedeutet. Darum lässt sie alles fallen und läuft den drei weiß gekleideten Männern hinterher, die Zev mit sich schleppen. Jedoch in einer schmalen Gasse verliert sich deren Spur - sie sind vom Erdboden verschwunden... Thea läuft zurück und trifft Medo wieder, der Zev beim Aufbau der Schule helfen will.

Medo vermutet, dass drei Männer aus Solares gekommen sind, um zu verhindern, dass die Chronos noch weiter 'zivilisiert' werden und somit eine Art Konkurenten für das Reich der Solares werden könnten. Falls die Menschen aus Chronos irgendwann den Solares begegnen sollten, könnten sie den Solares klar machen, wie gefangen sie in ihrem Wohlstand sind, ohne echte Gefühle! Das wollen die Herrscher von Solares unbedingt verhindern! Medo glaubt, dass die Solares in der Lage sind an Ort und Stelle sogenannte 'Übergänge' in ihre Welt zu schaffen - vielleicht mit Hilfe der Technik. Sie brauchen sich gar nicht zu den bekannten Übergängen an der Grenze begeben!

Thea schlägt vor, dass sie zusammen mit Medo und noch weiteren drei Gefährten - die sie dort kennenlernt und die inzwischen schon viel gelernt hatten - sich auf die Suche nach Zev machen. Medo ist einverstanden. Sie packen Proviant ein und begeben sich zu einem der mysteriösen Übergänge.

In Solares angekommen, dringen sie in eine gut gesicherte Stadt ein, mit dem Namen "Die verbotenene Stadt". Für die Solares war es nichts Ungewöhnliches, eine verbotene Stadt in ihrem Land zu haben. Darüber hatten sie halt noch nie nachgedacht... Die Stadtgrenzen waren absolut streng durch technische Anlagen gesichert. Durch einen Trick gelingt es ihnen die Grenze zu umgehen. In der verbotenen Stadt - die nur von ausgewählten Mitarbeitern bewohnt wird - erobert Thea das Herz eines Mädchens in ihrem Alter. Sie freunden sich an und Thea gelingt es, das Mädchen (mit dem Namen Florentine) von ihren guten Absichten zu überzeugen - auch wenn es Florentine schwer fällt zu verstehen. Man muss bedenken, dass selbstständiges Denken in Solares bisher nicht erforderlich war...

Medo und seine drei Gefährten halten sich unterdessen versteckt. Sie haben unterirdische Gänge in der Nähe eines Veranstaltungszentrums entdeckt, die von dicken Rohren durchzogen sind. Medo vermutet, dass die Rohre irgendwo im Energiezentrum des Landes enden müssten. Er entwickelt einen Plan, der für die Solares sehr folgenschwer sein könnte - es könnte das Leben aller Solares von Grund auf verändern ...

Florentine macht Thea mit ihrer Familie und ihrem ganzen Leben bekannt, was für Thea ja nichts Unbekanntes mehr ist. Es ähnelt dem Leben der Familie Solveig sehr! Unterdessen macht Thea sich große Sorgen um Zev! Ist er noch am Leben, wo wird er versteckt gehalten, welche Pläne verfolgen die Solares mit den Chronos? Das sind Fragen, die auch Medo beschäftigen und er vermutet, dass die Solares ihre Macht gewaltsam auf das Reich der Chronos ausweiten wollen. Es gelingt ihm herauszufinden, wo das 'Herz' der Solares sitzt, also woher die Solares ihre Energie bekommen und wo sie für alle Einwohner nutzbar gemacht wird. Sein Plan besteht darin, das Energiezentrum ENERSOL zu zerstören, um so die Solares zum Nach- und Umdenken zu bewegen.

Fast gleichzeitig erfährt Thea von Florentine, dass ihr Vater der Leiter von ENERSOL ist. Dadurch sind Florentine unterirdische Gänge und Räume in der Stadt bekannt - die außer den Mitarbeitern von ENERSOL - niemand kennt...

Medo gelingt es mit Thea in Kontakt zu treten - sie begegneten sich zufällig abends in einem Park. Er erzählt Thea von seinem Plan und Thea kann ihr Wissen an Medo weitergeben. Nach ein paar Tagen glaubt sie, auch Florentine in ihren Plan einweihen zu können, doch leider verrät sie durch ein Missverständnis einem ihrer Freunde, was hier bald geschehen soll. Es bleibt Medo und seinen drei Gefährten nichts anderes übrig, als diesen Freund vorübergehend zu entführen und einzusperren, damit nichts verraten wird. Natürlich wird dieser junge Mann (namens Hadrian) mit Nahrung versorgt und gut behandelt. Nach intensiven Gesprächen beginnt Hadrian zu verstehen, um was es hier eigentlich geht und er bietet seine Hilfe an.

Medo, Thea, Florentine, Hadrian und die drei Gefährten aus Solares gelingt es durch unterirdische Gänge, ins Zentrum der Energiegewinnung vorzudringen. An einem Messgerät für Strahlung erkennt Medo, dass es sich bei SOLFLOAT um eine sehr gefährliche Strahlung handelt, die für Menschen absolut tötlich sein wird, sobald man damit in Berührung kommt. Thea findet eine Botschaft zwischen den Generatoren und diese Botschaft stammt ... von ihrer Mutter!!! Sie ist tief erschüttert und weiß nicht, was sie denken soll - alles bereits Geschehene läuft wie ein Film vor ihren Augen ab.

Thea kann es nicht glauben, was sie da liest: Ihre Mutter war in ihrer Jugend auch in Solares und hat ihre eigenen Erfahrungen dort machen müssen. Auch sie wollte die Energiezufuhr von Solares unterbrechen, jedoch war sie der Strahlung eine Zeitlang ungeschützt ausgesetzt. Bevor sich ihre Mutter wieder in ihre alte Welt hinüber rettete, versteckte sie für andere Retter diese Botschaft. Sie konnte ja niemals ahnen, dass ihre eigene Tochter diese Retterin sein sollte ... Leider verstarb die Mutter von Thea Jahre später. Doch nun weiß Thea wenigstens, warum ihre Mutter erkrankte!!

Innerlich aufgewühlt spürt sie, dass sie die Mission, die ihre Mutter begonnen hatte, zuende führen muss. Medo hatte ihre Mutter gekannt, jedoch wusster er nicht, dass Thea ihre Tochter war. Nun fügt sich auch in seinem Denken ein 'Baustein zum anderen' und ihm wird klar, dass alles Tun und Sein einem größeren Plan unterworfen ist - wie er stets vermutet hatte! Dies bestärkt ihn und seine Mitstreiter noch intensiver auf Gott zu vertrauen.

Natürlich steht auch die Befreiung Zevs ganz oben auf der Tagesordnung. Hadrian vermutet, wo er gefangen gehalten werden könnte. Doch er schlägt vor, zunächst die Energieversorgung zu unterbrechen und danach Zev zu befreien, da sogleich sämtliche Sicherungstechnik deaktiviert sein wird. Genauso wird es durchgeführt. Medos Plan geht auf! Er lässt das Kühlwasser durch eine Schleuse ab, die dazu dient, die Generatoren zu kühlen. Wenn diese zu heiß laufen, schaltet die Energieversorgung ab. Damit nicht neues Wasser nachgefüllt werden kann, sprengt Medo die Wasserzufuhr in die Luft (dieser Tipp entstammt der Botschaft der Mutter, den Sprengstoff hatte Medo in den unterirdischen Gängen entdeckt).

Der Plan geht tatsächlich auf! In Solares wird es 'dunkel' sämtliche Technik funktioniert nicht mehr. Währenddessen befreien Hadrian und Thea Zev aus dem Gefängnis, das unbewacht und ungesichert offen steht - zwischenzeitlich hatte Zev sich bereits vorsichtig herausgewagt...

Thea informiert Zev über den aktuellen Stand der Ereignisse und macht ihn mit den neuen Freunden bekannt, als sie sich alle in dem Park treffen. Die Solares sind orientierungslos. Sie haben keinen Ahnung, was sie mit ihren eigenen Fähigkeiten anstellen könnten. Ein Leben ohne Technik ist ihnen absolut unbekannt. Sie wissen nicht, woher sie Nahrung bekommen sollen. Zev schlägt vor, eine Art Forum zu schaffen. Auf einem riesigen Platz der 'verbotenen Stadt' hält Medo eine große Rede, die die Menschen von Solares aufklärt. Einige Führer des Landes sind von der Bevölkerung festgenommen und in ein schnell eingerichtetes Gefängnis geworfen worden.

Zev, Thea und Medo versuchen im Laufe der Zeit eine neue Verwaltung für das Land zu organisieren und wollen auch Chronos nicht vernachlässigen. Irgendwann werden beide Länder so weit sein, um ihre Fähigkeiten auszutauschen, um ein einiges Land zu bilden. Doch bis dahin müssen noch viele Jahre vergehen. Nach all den aufwühlenden Abenteuern und der neu gewonnenen Freiheit der Chronos und Solares, beschließen Zev und Thea zu heiraten. Paps wird zu ihnen nach Chronos ziehen. Etwa drei Jahre später bekommen Thea und Zev ihr erstes Baby und nennen es Tabita.


Gibt es die "Königin der Nacht" wirklich?
Die gibt es, aber natürlich nicht in solch großen Ausmaßen, wie in "Trauerwelten"! Es ist eine Kakteen-Art aus Süd-, Mittel- und dem südl. Nordamerika mit schlanken Trieben, rankend oder klimmend, und Luftwurzeln. Die weißen, von lachsfarbenen Kelchblättern umgebenen Blüten sind tatsächlich nur nachts geöffnet.

[Foto: "Kreiszeitung" vom 01.07.06]

Warum beginnt die Geschichte in Cloppenburg?
Weil ich dort aufgewachsen bin und eine schöne Kindheit und Jugend dort verbracht habe. Die Verlockung war groß, in Gedanken wieder dorthin "zurückzukehren". Am Beispiel des Aufwachzimmers im Krankenhaus wird aber deutlich, dass auch reale Schauplätze nicht frei von phantasiereichen Ausschmückungen geblieben sind - die Wandmalereien gibt es dort leider gar nicht (aber der Verwaltungsleiter Herr Bergmann weiß jetzt davon ...).

Gibt es eine Lösung für die Mathematikaufgabe, die Thea Kai gestellt hat?
Die Wurzel ist stets eine positive Zahl. Wollen wir diese Zahl negativ haben, müssen wir ein "-" vor die Wurzel (nicht in die Wurzel) setzen (Beispiel: -Wurzel 2 = - 1,4142). Wurzel - 9 = ? ist dagegen etwas ganz anderes (die Wurzel aus einer negativen Zahl): Das kriegen wir nie hin, weil beim quadrieren nie eine negative Zahl herauskommen kann. (Recherche: Ingo Tauchert, Bendingbostel)

Warum ist in diesem Buch vom Glauben an Gott zu lesen? Ist das nicht total out?
In den Medien und im Alltag vieler Menschen vielleicht, aber Gott ist niemals "out" und darum auch nicht der Versuch, Ihn ins Gedächtnis der Menschen zurückzurufen. Die Bemühungen Gott aus der Erinnerung zu streichen, fangen schon dort an, wo vom zufälligen Entstehen allen Lebens die Rede ist. In der Grundschule wird noch gelehrt, dass ein Gott für die Schöpfung verantwortlich ist, ein paar Schuljahre später ist es im Bio-Unterricht eine denkende Natur (es heißt nicht selten: "Die Natur hat es so eingerichtet..."). "Trauerwelten" hingegen will dazu ermutigen, dass ein überzeugter Christ sich trotz solcher Tendenzen nicht verstecken muss.
Ich möchte betonen, dass bei aller Phantasie in der Handlung hoffentlich erkennbar bleibt, dass die Geschichte in Zusammenhang mit den Fakten des Glaubens gleichnishaft zu verstehen ist. Der christliche Glaube ist keine Fabel, sondern zuverlässig überlieferte Hoffnung und Zuversicht.
Wenn man sich die aktuellen Buchveröffentlichungen genauer anschaut, wird man feststellen, dass Bücher, in denen Werte vermittelt werden, gefragt sind. Das hat einerseits damit zu tun, dass das Ende der Spaßgesellschaft eingeläutet wurde (seit dem 11. September 2001), aber andererseits - und das halte ich für wichtig - die Jugend nach festen Werten sucht und danach fragt, wie das Leben sinnvoll gestaltet werden kann. Wir Erwachsenen sollten auf eventuelle Fragen vorbereitet sein und uns selbst damit auseinandergesetzt haben. Wenn wir als Antwortgebende kein Fundament vorweisen können, wird alles, was wir unseren Kindern gegenüber äußern, fragwürdig klingen. In diesem Sinne kann "Trauerwelten" auch für Erwachsene hilfreich sein. Es gibt nichts Wichtigeres, als vermeintliche "Glaubensbremsen" auszuräumen, damit der suchende Mensch sich wieder Gott zuwenden kann. Dies dürfte eine Herausforderung für alle Christen sein!

Warum heißt das Buch "Trauerwelten"? Was ist damit gemeint?
Das kann man in der Inhaltsangabe auf der Hauptseite nachlesen. Es geht im Wesentlichen um das Verstehen von Leid, auch wenn es leider oftmals unverständlich bleibt. Verschiedene Aspekte kommen dennoch zur Sprache. Hier eine kurze (ungeordnete) Zusammenfassung:
- Schmerz als Signal für offensichtliches Fehlverhalten,
- Leiden als Anlass, über den Sinn des Lebens nachzudenken,
- Leid bewirkt intensiveres Lebensgespür für Wichtiges und Unwichtiges,
- Menschen klagen Gott für selbst verschuldetes Leiden an,
- die Folge für wirkliche Freiheit ist oftmals das Leid,
- der Sinn des Leidens ist nicht immer erkennbar (vielleicht erst sehr viel später),
- manchmal sind es "Unbeteiligte", die aus dem Leid anderer lernen,
- Leid macht Menschen menschlicher und lässt sie reifen,
- Leid macht Menschen bewusst, dass sie Erlösung benötigen,
- Leidende sind eine Herausforderung für alle,
- Leiden fördert Zuneigung und Liebe zutage,
- Leiden tötet übersteitgerten Egoismus,
- Gott leidet mit,
- . . .
Nur wenig bis keine Erwähnung findet hier:
- "Alles Tüchtige und Starke, alles Gute und Heilsame, alles Förderliche und Segensreiche, aller Glauben und alle Liebe und Treue erwächst aus dem Leid.
[...] Vollkommen gemacht durch Leiden - das ist Gottes Weg. Denn Leid ist das, was der Mensch verursacht hat, als er von Gott abfiel. Wer es in der Hoffnung auf die Verheißung Gottes erträgt, wird hindurchdringen zur Vollkommenheit. Denn jetzt noch leben wir im Glauben bis der Auferstandene Christus zurückkommt zur Erde und alle Tränen, Leid und Geschrei wegnehmen wird für die, die ihm auch im Leid treu geblieben sind."
[Sieber, Reinhart; Wernau ("Warum Gott das Leid nicht verhindert...")]
- Gottes Handeln geht weit über unseren Verstand hinaus (Jesaja 55,8+9):"Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn [so viel] der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken."
- Erst im Leid ist Gottes Kraft erfahrbar. (2.Korinther 12,9)
- Die Antwort auf die Frage nach dem Leid bleibt, wenn man Gott ausklammert, letztlich unbefriedigend.

Was war das für eine Geschichte mit den Israeliten und den Midianitern, von der Medo mit Zev sprach, kurz bevor sie den Jungen befreiten? (Seite 76)
Es lohnt sich, diese spannende Geschichte in der Bibel nachzulesen! Man findet sie im Alten Testament, im Buch Richter, Kapitel 7. Zum besseren Verständnis ist es empfehlenswert, auch einige Kapitel davor und danach mit einzubeziehen. Zev erzählte auch von Josef, der nach Ägypten verschleppt wurde (Seite 167). Auch diese Geschichte ist sehr spannend zu lesen! Sie ist aufgeschrieben im 1. Buch Mose, Kapitel 37 bis 45.

Waren die Kleider für Thea wirklich eine freiwillige Gabe der Vermieterin? (Seite 68)
Zev hatte Recht: Die Vermieterin gibt nichts kostenlos ab, ohne einen Hintergedanken zu verfolgen. In Wirklichkeit hatte Medo für die Kleidung Geld bezahlt. Er wollte es nur nicht sagen. Das erklärt, warum Medo Zev nichts erwiderte.

Wer ist Dr. Wegmann? (Seite 16)
Mit dieser Erwähnung grüße ich meinen ehemaligen Freund und Nachbarn aus Kindertagen Andreas Wegmann, der ebenfalls in der "Kirschblüte" groß geworden ist. Ein Arzt dieses Namens ist mir nicht bekannt. Herzliche Grüße in diesem Sinne auch an: Dr. Thomas Klodt, Peter Lanfermann, Wolfgang Pundt, Christoph Fischer, Stefan Berndmeyer, Walter Tepe, Andreas von Garrel, Frank Gerken, Michael Scheibel... der "harte" Kern eben, aus den 70er Jahren. Ihr werdet mir sicher zustimmen, dass wir in E-feld eine unbeschwerte Kindheit erleben durften ... Wenn wir die Welt heute betrachten, ist das nicht selbstverständlich.

Was ist mit dem Lehrer Bornhorn - gibt es ihn wirklich? (Seite 130)
Herr Bornhorn war ein angenehmer Lehrer u.a. für Chemie. Er unterrichtete im Schulzentrum am Cappelner Damm in Cloppenburg und ist leider schon verstorben.

Wie ist Susa nach Emstekerfeld gekommen? (Seite 182)
Zev hat Susa mitgenommen, als er nach Chronos zurückgekehrt war. Unmittelbar nach Theas Übergang nach Solares, beherbergte Medo einen weiteren "Suchenden". Dieser nahm Susa später mit zurück in die reale Welt und sandte das Kätzchen nach Deutschland. Zev hatte ihn darum gebeten.

Gibt es die beiden Katzen Susa und Monty wirklich?
Susa ist eine Erfindung, aber Monty gibt es tatsächlich! Sie ist Hannahs Katze und verteidigt tapfer ihr Revier, rund ums Haus. Ich hoffe, dass ich sie im Buch gut beschrieben habe.

[Foto: Hannah Cramer]

Gibt es den Tempel in Avdat wirklich?
Ich habe hier archäologische Ausgrabungen in Avdat (die ich besucht hatte) mit den Ausgrabungen in Arad (das etwas weiter östlich liegt) verquickt, da sich hier ebenfalls ein Tempel befand, dessen Geschichte besser zu 'TrauerWelten' passte. In einem archäologischen Lexikon heißt es über den Tempel von Arad: "Die interessanteste Entdeckung in Arad ist der Tempel (in der Nordwestecke der Zitadelle) - der älteste israelische Tempel, der je ausgegraben wurde. Seine Ausrichtung, Anlage und Ausgestaltung, insbesondere das Heiligtum, ähnelt dem Tempel Salomos. [...] Seit Ende des 8. Jh.v.Chr. wurde der Altar nicht mehr benutzt, und der Tempel wurde schließlich beim Bau der letzten israelischen Zitadelle in der zweiten Hälfte des 7.Jh.v.Chr. zerstört. Zwei der hebräischen Ostraka, die im Tempel gefunden wurden, trugen die Namen der Priesterfamilien Merajot (oder Meremot) und Paschhur (1.Chronik 5,32; Jeremia 20,1)" Quelle: Archäologisches Bibellexikon, Verlag Hänssler

[Foto: Privat/Avdat]

Was ist damit gemeint: "...tun, was Gott tut..." auf Seite 165 ?
Der Weg innerer Freiheit wird leichter zu gehen sein, wenn man Gottes Eigenschaften versucht in die Tat umzusetzen. Er liebt, tröstet, erbaut und sorgt sich um Seine Kinder. Und am Ende unseres Lebens bewahrt Er unsere individuellen Eigenschaften - unsere Persönlichkeit, um bei Jesu Wiederkunft wieder auferweckt zu werden (Letzteres übersteigt natürlich unsere Fähigkeiten...).

Druckfehler...
...die sich noch in den Text des Buches eingeschlichen haben, sind für eine evtl. Neuauflage bereits vorgemerkt.




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